Hydraulik Steu­er­block

Ein Hydraulik Steu­er­block, auch Hydrau­lik­ver­teiler genannt, ist die “Steue­rungs­zen­trale” eines Hydrau­lik­sys­tems. Der Steu­er­block ist für die ein­wand­freie Funk­tion von hydrau­lisch betrie­benen Anlagen wesent­lich, da er die Hydrau­lik­flüs­sig­keit in die rich­tige Rich­tung lenkt. Der hydrau­li­sche Steu­er­block regelt außerdem den Druck der Flüs­sig­keit, die von der Hydrau­lik­pumpe erzeugt wird. Dies ermög­licht die ein­fache Bedie­nung von Geräten, die in der Land­wirt­schaft, der Stahl­in­dus­trie und vielen anderen Berei­chen unver­zichtbar sind.

Wie funk­tio­niert ein Hydraulik Steu­er­block?

  1. Durch die Betä­ti­gung eines Bedien­ele­ments wird ein Ventil im Hydraulik Steu­er­block bewegt, das ent­weder geöffnet oder geschlossen wird, um die Flüs­sig­keit zu steuern.
  2. Im Ver­tei­ler­block sind Kanäle ange­ordnet, die mit ver­schie­denen Teilen des Hydrau­lik­sys­tems ver­bunden sind, d. h. gesteuert werden.
  3. Bei der Steue­rung fließt die Flüs­sig­keit zu einem Hydrau­lik­zy­linder, wodurch eine mecha­ni­sche Bewe­gung aus­ge­löst wird. So kann bei­spiels­weise der Arm eines Bag­gers bewegt werden.
  4. Wenn das Bedien­ele­ment des hydrau­li­schen Steu­er­blocks nicht mehr betä­tigt wird, wird die Bewe­gung der Hydrau­lik­flüs­sig­keit gestoppt, wodurch die Maschine zum Still­stand kommt.

Arten von Hydraulik Steu­er­blö­cken

  • Mono­block­bau­weise: Diese Vari­ante zeichnet sich durch eine beson­ders wider­stands­fä­hige Kon­struk­tion aus und eignet sich auch für räum­lich begrenzte Gege­ben­heiten.
  • Zwi­schen­plat­ten­bau­weise bzw. Sand­wich­bau­weise: Hier werden ein­zelne Kom­po­nenten zu einem Steu­er­block zusam­men­ge­fügt.
  • Längs- und Höhen­ver­ket­tung: Die ein­zelnen Ven­tile sind ent­weder anein­an­der­ge­reiht oder über­ein­ander gesta­pelt.